Pressemitteilung des Kreisvorstands in Flensburg zur Listenwahl der Grünen Schleswig-Holstein

Wenn am 26. September die Bundestagswahlen stattfinden, werden auf der Landesliste der Grünen Schleswig-Holstein zwei Flensburger*innen kandidieren. Wir freuen uns, dass Robert Habeck (Bundesvorsitzender, Listenplatz 2) und Marlene Langholz-Kaiser (Kreisvorsitzende, Listenplatz 9) für unsere Region in Berlin Politik machen wollen.

Robert Habeck, seit 2018 Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zuvor Minister für Energiewende, Umwelt, Landwirtschaft und Digitalisierung und stellv. Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.

In seiner Rede betonte er die Dringlichkeit eines Politikwechsels, einer sozial-ökologischen und ökonomischen Richtungsänderung: „Wir erleben einen dramatischen Wandel. Durch Corona werden Existenzen und Hoffnungen zerstört. Durch Digitalisierung und Robotisierung werden Arbeitsplätze verloren gehen – und neue entstehen. Und die große ökologische Transformation wird die Art, wie wir wirtschaften und arbeiten tiefgreifend verändern. Sie wird deshalb nur gelingen, wenn wir Sicherheit im Übergang schaffen. Den Menschen eine Perspektive geben, ein Recht auf Weiterbildung. Wer seine Arbeit verliert, darf nicht auch noch seine Würde verlieren – ein neues Garantieversprechen durch eine Garantiesicherung. Keiner soll mehr an der Bürokratie scheitern.

Robert Habeck sagt klar, was BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen: Sie möchten regieren, die Nummer 1 im Land werden. Denn nur mit starken Grünen kann es gelingen, den Klimawandel noch auszubremsen sowie zugleich die sozialen und ökonomischen Fragen zu lösen. Dafür würden sich Programme wie z.B. das schleswig-holsteinische Infrastrukturprogramm IMPULS, „nur noch viel größer“, anbieten.

Die vollständige Rede findet man hier:

Marlene Langholz-Kaiser, Europawissenschaftlerin und seit 2016 eine der beiden Kreisvorsitzenden der Flensburger Grünen, will sich in Berlin stark für ein offenes Europa einsetzen. In ihrer Bewerbungsrede auf dem Landesparteitag erklärte sie: „Es wird in der nächsten Legislatur von entscheidender Bedeutung sein, dass wir die Idee der Europäischen Union mit Leben füllen und dass wir für europäische Lösungen streiten. Und dafür brauchen wir Europapolitiker*innen im Bundestag und müssen als Fraktion eine kohärente Europastrategie entwickeln, damit wir den Integrationsprozess weiter vorantreiben können, statt den Status Quo nur zu verwalten.“

Ein Bereich, in dem sie grenzüberschreitende Lösungsansätze für dringend notwendig hält, ist der Meeresschutz. „Ich möchte, dass der Meeresschutz in der zukünftigen Bundesregierung weit oben auf die Agenda kommt. Wir brauchen eine deutliche Ausweitung von Schutzgebieten und müssen dafür sorgen, dass hier keine industrielle Nutzung mehr stattfindet. Wir müssen Klima- und Meeresschutz zusammendenken und unsere Ansätze auf Bundesebene mit dem Land und der EU zusammenführen“, betont Marlene Langholz-Kaiser in ihrer Bewerbungsrede. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Wissenschaftspolitik sein, denn Wissenschaft und Forschung sind sowohl für den Fortschritt, für die Überwindung von Krisen, als auch für den Erhalt der Demokratie essentiell. Neben einer stärkeren Förderung tranformativer Forschungsansätze fordert sie eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft: „93 Prozent Befristungen bei den Nachwuchswissenschaftler*innen sind nicht akzeptabel und wir müssen hier Gesetzesänderungen auf den Weg bringen, um dieses Befristungsunwesen zu stoppen.“

Mit Robert Habeck und Marlene Langholz-Kaiser treten zwei regional hervorragend vernetzte Kandidat*innen an, die genau wissen, wo der Puls unserer Region schlägt: In der Frage der offenen innereuropäischen Grenzen, der Innenstädte und Wirtschaft in der Transformation, in den zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels und der wachsenden sozialen Spaltung.

Wir freuen uns, dass zwei engagierte Flensburger*innen für uns,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Wahlkampf ziehen:
#berlinimblickflensburgimherzen!

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